dieter hat geschrieben:
Na und deshalb kann diese trotzdem ein Fork von ML weiterführen. Mandrake Linux war auch nur ein Fork aus Red Hat.
Mandriva S.A. wäre dann außen vor und hätte nichts mehr damit zu tun. Sie wären dann quasi abgeschnitten.
Das ist zwar richtig, aber Mandriva S.A. ist kein Thema mehr, diese Firma wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Genau davon handelt der Text.
Die Fragen: wird ein neuer Besitzer (Linagora) alles übernehmen oder nur Teile oder wird es erst eine Insolvenz geben und dann der neue Besitzer sich die Filetstücke heraussuchen und den Rest erwischt die Pleite? Wird der neue Besitzer Interesse daran haben, eine Distribution weiterzuführen oder eine Partnerschaft mit einer Foundation einzugehen?
Die Distribution ist das Resultat der Zusammenarbeit von (grob geschätzt) 200 Entwicklern, Paketbauern und sonstigen Leuten, einer bestehenden Infrastruktur (organisatorisch und technisch) mit bestehenden SVN-Systemen, Q&A-Richtlinien und Mailinglisten. Weder die AUFML noch MandrivaUser.de hat das Potential dazu.
Aber die bisherige Infrastruktur zur Herstellung der Distribution (personell, technisch und organisatorisch) besteht noch, diese über die Pleite und/oder Verkauf hinüberzuretten und zu erhalten,
DAS ist das Thema. Auf welche Weise auch immer.