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 Betreff des Beitrags: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 14.06.2010, 17:05 
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Diskussionsthread zum Artikel "Mandriva in stürmischen Zeiten" in unserem Newsportal.
Zum Artikel: http://www.mandrivauser.de/wordpress/?p=630


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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 14.06.2010, 17:22 
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Interessante Sache.
So wie es dargestellt wird, ist Linagora wohl die derzeit beste Lösung.

Im Übrigen sehe ich das ähnlich wie Alexander Zapolsky. Powerpack und Flash machen mehr Aufwand als nutzen. Auf dem Linuxtag musste ich wieder einigen erklären, dass es bei Mandriva (wie bei den anderen Distributionen) alles kostenlos gibt was kostenlos zu haben ist.

Drücken wir die Daumen!

Gruß

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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 14.06.2010, 17:53 
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Zitat:
Auch die Community hört sehr genau zu und Lösungen, die ihre Hingabe an die Distribution nicht entsprechend würdigen, könnten eine emotionale Reaktion auslösen und zu einem Fork führen, der das Unternehmen seiner letzten Substanz beraubt.

Das hört sich für mich so an, als ob zumindest die französische Community eine Fortführung von ML ohne Mandriva S.A. ernsthaft überlegt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 14.06.2010, 22:53 
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man-draker hat geschrieben:
Das hört sich für mich so an, als ob zumindest die französische Community eine Fortführung von ML ohne Mandriva S.A. ernsthaft überlegt.

LOL! Anscheinend hast Du alle bisherigen Hinweise darauf überlesen, die ich z.B. im Thread über die "Seite 2" ansprach. Die französische Community hat damit ebenso viel oder so wenig zu tun wie MandrivaUser.de. Die beiden Köpfe der AUFML sind die beiden Verhandlungsführer aus der Community, da sie vor Ort sind und auch die Gesprächspartner kennen. Die Zielrichtung der Gespräche wurde bereits vor längerer Zeit mit mehreren Leuten (Mandriva-Mitarbeiter, Cooker-Leute, auch mit mir, usw.) abgesprochen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 17.06.2010, 06:41 
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wobo hat geschrieben:
man-draker hat geschrieben:
Das hört sich für mich so an, als ob zumindest die französische Community eine Fortführung von ML ohne Mandriva S.A. ernsthaft überlegt.

LOL! Anscheinend hast Du alle bisherigen Hinweise darauf überlesen, die ich z.B. im Thread über die "Seite 2" ansprach. Die französische Community hat damit ebenso viel oder so wenig zu tun wie MandrivaUser.de.


Na und deshalb kann diese trotzdem ein Fork von ML weiterführen. Mandrake Linux war auch nur ein Fork aus Red Hat.
Mandriva S.A. wäre dann außen vor und hätte nichts mehr damit zu tun. Sie wären dann quasi abgeschnitten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 17.06.2010, 10:32 
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dieter hat geschrieben:
Na und deshalb kann diese trotzdem ein Fork von ML weiterführen. Mandrake Linux war auch nur ein Fork aus Red Hat.
Mandriva S.A. wäre dann außen vor und hätte nichts mehr damit zu tun. Sie wären dann quasi abgeschnitten.

Das ist zwar richtig, aber Mandriva S.A. ist kein Thema mehr, diese Firma wird es in absehbarer Zeit nicht mehr geben. Genau davon handelt der Text.

Die Fragen: wird ein neuer Besitzer (Linagora) alles übernehmen oder nur Teile oder wird es erst eine Insolvenz geben und dann der neue Besitzer sich die Filetstücke heraussuchen und den Rest erwischt die Pleite? Wird der neue Besitzer Interesse daran haben, eine Distribution weiterzuführen oder eine Partnerschaft mit einer Foundation einzugehen?

Die Distribution ist das Resultat der Zusammenarbeit von (grob geschätzt) 200 Entwicklern, Paketbauern und sonstigen Leuten, einer bestehenden Infrastruktur (organisatorisch und technisch) mit bestehenden SVN-Systemen, Q&A-Richtlinien und Mailinglisten. Weder die AUFML noch MandrivaUser.de hat das Potential dazu.

Aber die bisherige Infrastruktur zur Herstellung der Distribution (personell, technisch und organisatorisch) besteht noch, diese über die Pleite und/oder Verkauf hinüberzuretten und zu erhalten, DAS ist das Thema. Auf welche Weise auch immer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 17.06.2010, 13:20 
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Na da bin ich mal gespannt was am Ende herauskommt! :hello:
Hoffentlich etwas gutes für unsere Distri und den Fortbestand der selben... :sos:

Gruß
Stefan

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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 18.06.2010, 16:48 
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Es wäre sehr schade wenn das nicht fortgeführt werden würde.
Mandriva hatte auch bei Distrowatch immer einen guten Stellenwert.

Auf Ubuntu oder SuSe äääh Novel werde ich auf keinen Fall umsteigen dann doch lieber Fedora oder irgeneine Andere.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 18.06.2010, 17:18 
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Bei Dir hätte ich doch eher auf gentoo oder eher *BSD getippt :) - mein Umsteigesystem wird definitiv ArchLinux sein.
Aber wie gesagt, das sind Fellverteilungsgedanken bevor der Bär überhaupt die Landesgrenze nach Bayern überquert. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 18.06.2010, 17:34 
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Klug zu fragen ist schwieriger, als klug zu antworten. (persisches Sprichwort)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 18.06.2010, 17:47 
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Naja, so "eigen" ist das nicht, zumindest nicht die Verbindung Mandriva+Linagora, das ist ja mittlerweile so gut wie durch (wenn nicht Wallix oder idoo.fr noch dazwischenhauen).
Die Spekulationen in Richtung "Mandrake" als neuer/alter Name kommt offensichtlich von Leuten, die sich mit der Geschichte von Mandrakesoft/Mandriva nicht auskennen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 18.06.2010, 18:04 
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wobo hat geschrieben:
Naja, so "eigen" ist das nicht, zumindest nicht die Verbindung Mandriva+Linagora, das ist ja mittlerweile so gut wie durch (wenn nicht Wallix oder idoo.fr noch dazwischenhauen).
Die Spekulationen in Richtung "Mandrake" als neuer/alter Name kommt offensichtlich von Leuten, die sich mit der Geschichte von Mandrakesoft/Mandriva nicht auskennen.


Hoffentlich heißt die Distribution in Zukunft nicht Linagora Linux. Das hört sich fast so schlimm an wie Linpus Linux.
Ich habe ein bißchen bei Mandrivabrasil.org gespickt. Die wissen auch nicht mehr als wir. Es ist aber logisch, daß die Mitarbeiter in Curitiba
andere Sorgen haben.

Bequimão

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Bequimão (gesprochen: Be-ki-mãu) ist Manuel Beckmann, brasilianischer Revolutionär in Maranhão (?? - 1685).


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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 18.06.2010, 18:56 
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Es ist logisch, dass die nicht mehr wissen. Durch die Verbindung zu der französischen Organisation sowie der gemeinsamen Nähe zu Mandriva gehe ich eigentlich davon aus, dass wir zu den beiden Userorganisationen gehören, die am ehesten "auf dem laufenden" sind.

Sieh dazu auch viewtopic.php?f=162&t=29018

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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 20.06.2010, 10:11 
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wobo hat geschrieben:
Bei Dir hätte ich doch eher auf gentoo oder eher *BSD getippt :) - mein Umsteigesystem wird definitiv ArchLinux sein.
Aber wie gesagt, das sind Fellverteilungsgedanken bevor der Bär überhaupt die Landesgrenze nach Bayern überquert. :)


Wolfgang, gentoo ist nichts für ein Produktivsysteme (in Unternehmen) da updates zum Hürdenlauf werden können und auch mal das System lahmlegen.
Da geht es eben nicht mal schnell das System zu Aktualisieren. Wenn Du da ein Paket aktualisieren willst kann es Dir passieren das dann erstmal stundenlang python kompiliert wird. Abgesehen davon gibt es da keine Automatissmen wie ein ldap Backup oder die Migration von altem Postgresql auf neues Postgresql. Deshalb habe ich schon lange gepredigt das Mandriva Linux ein hervorragendes Serversystem ist.
Gerade gestern habe ich ein System hochgezogen bei dem dann die db46 durch die db47 erneuert wurde. Normalerweise müsstest Du dann vorher die ldap Datenbank sichern (was man ja eh macht) und nachher wieder einspielen. Bei Mandriva reicht ein /etc/init.d/ldap recover und alles läuft wieder.
Da die täglich automatisch ein Backup machen, haben die auch daran gedacht das via initscript Befehl auch wieder einspielen zu können. ;-)

ArchLinux, müsste ich mal genauer betrachten ob das besser als früher gworden ist. Gerade im Bezug auf Systemupdates.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mandriva in stürmischen Zeiten
BeitragVerfasst: 20.06.2010, 19:02 
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Ah, ok, ich hatte auf gentoo eben wegen der am weitesten gehenden Möglichkeit zur Selbstverantwortlichkeit (auch in Punkto Sicherheit) gedacht. Als Serversystem natürlich nicht, aus genau den Gründen, die Du aufführst. Jeder hat andere Kriterien.

Wollen wir mal hoffen, dass wir uns diese Gedanken nicht wirklich machen müssen.

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